ver.di-Bildungszentrum Gladenbach vom 04.02. - 09.02.2018

Spätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen über die Spionagepraktiken der Geheimdienste wissen wir, dass wir sehr wohl etwas verbergen sollten, auch wenn wir nichts zu verbergen haben. Die Privatsphäre scheint für Datensammler wie NSA oder Facebook nicht mehr zu existieren. Haben wir sie im Zeitalter global geführter Lauschangriffe und massenhaft gespeicherter Daten über unser Verhalten schon verloren, oder ist da noch etwas zu retten?

Die Angst vor Spionageprogrammen, elektronischer Überwachung und Hackern wäre ein schlechter Ratgeber. Wir wollen ausloten, wie wir unser Recht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung schützen und einfordern können. Zugleich reflektieren wir den Umgang mit sensiblen Daten zu Hause, in Betrieb und Öffentlichkeit und diskutieren, wie eine digitalisierte Gesellschaft verantwortungsvoll mit persönlichen Daten umgehen kann.

  • Überwachung und Datenschutz im privaten und öffentlichen Raum
  • Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung – was ist das?
  • Soziale Netzwerke und Datenschutz
  • Die Macht der Geheimdienste
  • Hacker, Cracker und andere Netzaktivisten
  • Sichere Systeme und sicheres Surfen, sicheres Telefonieren – geht das noch?
  • E-Business, Sicherheit, Privatsphäre
  • Verschlüsselung und digitale Signatur